Touch

Love hunt me down
I can’t stand to be so dead behind the eyes
And feed me, spark me up
A creature in my blood stream chews me up

So I can feel something
So I can feel something

Give me touch
‚Cause I’ve been missing it
I’m dreaming of
Strangers
Kissing me in the night
Just so I
Just so I

Can feel something
Can feel something
Can feel something
Can feel something

You steal me away
With your eyes and with your mouth
And just take me back to a room in your house
And stare at me with the lights off

To feel something
To feel something
To feel something
To feel something

In the night
In the night
In the night
When we touch
In the night
‚Cause I’ve been lusting it

 

Touch by Daughter

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Zurück nach Avalon

Dienstag – die Sonne scheint in mein Zimmer und hüllt mich in einen goldenen Glanz. Nebel über den Feldern im Nordwesten. Ich möchte sofort nach draußen und diesen Moment für immer in mir einschließen. Doch ich kann das Zimmer nicht verlassen, egal wie sehr ich es auch versuche, es geht nicht. Ich bin enttäuscht von mir, dass ich diese Gelegenheit verpasse. Ich liebe den Herbst und noch mehr liebe ich den Nebel am Morgen. Wenn er einsam am Ende der Stadt auf mich wartet und ich mich vollkommen in ihm auflösen könnte. Ich wäre nur für ein paar Minuten verschwunden, an einen Ort, der nur für mich geschaffen wurde. Eintauchen in die milchige Weite, niemand, der mich beobachten könnte, weil er mich nicht sieht.

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Doch dieser Moment bleibt mir verwehrt. Ich kann nicht flüchten, weil ich hier bin, weil ich es nicht schaffe gegen die Lethargie anzukämpfen. Morgen – morgen würde es eine neue Chance geben. Doch der Nebel kommt nicht wieder. Er lässt mich zurück im hier und jetzt. Eingesperrt mit mir selbst, sehne ich mich nach einer neuen Gelegenheit. Ich will zurück nach Avalon, dem geheimnisvollen Ort, den man nur im Nebel finden kann. Komme ich jemals dorthin zurück? Ich warte. Warte auf den Nebel.

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