Black Wood Analog – Zenit ET auf Kodak Gold200/Ektar100/BW400

Ich hab mir im Januar die Zenit ET zugelegt, eine sowjetische Schönheit, die Anfang der 80er in Russland in Massen produziert wurde. Ich hab sie einem netten Herren abgekauft, der mir gleich ein Objektiv mutdazugegeben hat. Ich habe sie dann Tchernobog getauft, denn für mich ist diese Kamera ein schwarzer Gott. Sie ist äußert gut erhalten, doch sieht man, dass sie schon etwas an Geschichte erlebt haben muss. Die Mechaniken funktionierten einwandfrei und mit dem Helios 44-2, das ich seit letztem Jahr in meiner Sammlung hatte, war mein neuer 35mm-Liebling komplett. Die Zenit ET besitzt einen integrierten Belichtungsmesser, der dabei helfen soll, die richtige Blende und Belichtungszeit zu finden. Wer sich damit nicht so auskennt, kann sich darauf ganz gut verlassen, obwohl ich mich manchmal wirklich frage, ob ich das Ding Ernst nehmen soll. Ich holte mir also einen Kodak BW400CN und ging auf die Pirsch, um mich auszuprobieren. Die Ernüchterung kam dann einige Tage später als ich meinen ersten S/W-Film abholte. Die Bilder waren verrauscht und meist unterbelichtet. Ich beschloss dann für mich nicht mehr in S/W zu fotografieren, weil das einfach nicht meins war (inzwischen habe ich die Regel aber wieder gebrochen und mir ILFORD SFX 200 besorgt). Kurz danach, an einem äußert frostigen Vormittag, legte ich dann einen Kodak Gold ein und zog wieder los in den Wald. Ich nutze das Sonnenlicht für ein paar Lensflareaufnahmen und war  mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Ich bekam so langsam ein Gefühl für die verschiedenen Filme und probierte mich aus. Von 36 Auslösungen, waren ein Drittel meist großer Mist, aber dennoch konnte ich meine Erfahrung dadurch vertiefen, was ich mit der Zenit realisieren kann und was ich besser bleiben lassen sollte. Als Fazit kann ich sagen, dass ich die Zenit sehr oft in der Tasche habe und sie sehr flexibel ist. Sie ist klein, handlich und liefert tolle Ergebnisse, da lasse ich die DSLR gern einfach mal zu Hause und warte gespannt auf die Ergebnisse auf Rollfilm.

 

Kamera: Zenit ET

Objektiv: Helios 44-2 f2-0 & Weltblick 35mm f2.8

Film: Kodak BW400CN, Kodak Gold 200, Kodak Ektar 100

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Black Wood Analog – Kodak Portra 160

Vor einer Weile habe ich es endlich geschafft meine ganzen 120mm-Filme aus der Pentacon entwickeln zu lassen. Die Entwicklung hat immer so um die 8 Werktage gedauert und ich hab jeden Tag darauf gelauert, dass ich die Filme abholen konnte. Die Ergebnisse sind ganz zufriedenstellend, wie ich finde. Leider hat das Objektiv nun bewiesen, dass es nicht mehr das beste ist oder ich bin blind wie ein Maulwurf, aber was soll’s – es ist eben eine Vintagelinse aus den 80er Jahren. Bei Offenblende versagt es echt in der Schärfe und wenn man an der Seite nicht den kleinen Hebel festhält, damit die Blende standhaft bleibt, dann kommt es ganz schnell zu Überlichtungen. Das Bokeh ist dafür wieder der Wahnsinn und entfaltet seine Schönheit vor allem bei Sonnenschein. Mittlerweile achte ich auf diese Kleinigkeiten und habe mich damit arrangiert. Wie dem auch sei – hier sind die Ergebnisse auf Kodak Portra 160, der sich jetzt schon zu meinem Lieblingsfilm entwickelt hat. Den Kodak Ektar 100 habe ich auch schon bereit zu liegen, aber bis jetzt war noch nicht die Möglichkeit ihn ausgiebig zu testen.

Kamera: Pentacon Six TL

Objektiv: Carl Zeiss 80mm f2.8

Film: Kodak Portra 160 120mm

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