Black Wood Analog – Pentacon Six TL auf Lomography Earl Grey B&W 100

Auf meiner Zenit ET bin ich leider kein Fan von Schwarz-Weiß-Film, doch an einem kalten Tag im Mai habe ich den Lomography Earl Gray in meine Pentacon eingelegt und einfach drauf los geknipst. Ich hab dann wieder zwei Wochen gewartet, bis ich die entwickelten Fotos abholen konnte. Ich hatte meine Erwartungen nicht allzu hochgeschraubt, aber die Ergebnisse haben mich überrascht. Die Kontraste sind sehr stark und das Weiß geht eher mehr ins Grau. Ich habe noch zwei Filme, die ich auf jeden Fall in der dunklen Jahreszeit verwenden werde, wenn es hoffentlich mehr regnet, um einen Vergleich für die Entwicklung zu haben. Mittlerweile habe ich mich an die Carl Zeiss Linse gewöhnt, sie ist recht unscharf mit f2.8, aber ab einer höheren Blende konnte sie bei mir letztendlich doch punkten. Das Bokeh spricht Bände bei 80mm und direktem Sonnenlicht. Ich kann auch sagen wie schwer es ist mit solch einem Metallklotz aus den 60ern Selbstportraits zu schießen. Der Selbstauslöser dauert so um die 10 Sekunden und ist ein herrliches Geräusch auf das man sich sehr konzentrieren muss, wenn man den richtigen Moment einfangen will. Ein Stativ ist wahrlich von Nöten, weil die Kamera nach vorne kippt aufgrund des Objektivs. Ich konnte auch nur mit Offenblende fotografieren, weil der Hebel am Objektiv leider nicht automatisch einrastet. Also alles manuell machen und auf gut Glück hoffen, dass das Ergebnis einigermaßen akzeptabel wird. Wie dem auch sei – hier nun die Ergebnisse…

Kamera: Pentacon Six TL

Objektiv: Carl Zeiss 80mm f2.8

Film: Lomography Earl Grey ISO 100 120mm

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Black Wood Analog – Kodak Portra 160

Vor einer Weile habe ich es endlich geschafft meine ganzen 120mm-Filme aus der Pentacon entwickeln zu lassen. Die Entwicklung hat immer so um die 8 Werktage gedauert und ich hab jeden Tag darauf gelauert, dass ich die Filme abholen konnte. Die Ergebnisse sind ganz zufriedenstellend, wie ich finde. Leider hat das Objektiv nun bewiesen, dass es nicht mehr das beste ist oder ich bin blind wie ein Maulwurf, aber was soll’s – es ist eben eine Vintagelinse aus den 80er Jahren. Bei Offenblende versagt es echt in der Schärfe und wenn man an der Seite nicht den kleinen Hebel festhält, damit die Blende standhaft bleibt, dann kommt es ganz schnell zu Überlichtungen. Das Bokeh ist dafür wieder der Wahnsinn und entfaltet seine Schönheit vor allem bei Sonnenschein. Mittlerweile achte ich auf diese Kleinigkeiten und habe mich damit arrangiert. Wie dem auch sei – hier sind die Ergebnisse auf Kodak Portra 160, der sich jetzt schon zu meinem Lieblingsfilm entwickelt hat. Den Kodak Ektar 100 habe ich auch schon bereit zu liegen, aber bis jetzt war noch nicht die Möglichkeit ihn ausgiebig zu testen.

Kamera: Pentacon Six TL

Objektiv: Carl Zeiss 80mm f2.8

Film: Kodak Portra 160 120mm

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