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Wanheda Wild

god knows your analogue soul

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Träume sind etwas seltsames. Manchmal möchte man, dass sie wahr werden, doch es gibt Träume von denen man nicht will, dass sie wahr werden. Um durch schwierige Zeiten zu kommen brauch man Träume, sie helfen das Erlebte zu verarbeiten und sich damit zu arrangieren.


Es war eine Nacht, die man nicht so schnell vergisst. Alles fing mit einem Unwohlsein in der Magengegend an. Ich wachte um 4:30 auf und wollte mich schnell wieder ins Land der Träume katapultieren. Wasserkocher an, 3 Minuten warten, Wärmflasche füllen, schlafen. Ich wälzte mich im Bett hin und her und nach kurzer Zeit fiel ich in eine Art Dämmerschlaf, also nicht richtig schlafend aber auch nicht richtig wach.

Ich war in meinem Schlafzimmer, in meinem Bett, Z. lag neben mir. Seine Ärztin betrat das Zimmer. Sie begrüßte ihn freundlich und blätterte in seiner Akte herum. Sie zog ihm das Tshirt über den Kopf, um ihn zu begutachten. Dann las sie einige Sachen aus seiner Akte vor. Ich selbst sehe das wie eine Filmsequenz, scheine dann aufzustehen und mich an den Rand des Bettes zu setzen, um in den leeren Fernseher zu starren, der in der Ecke  steht. Es ist dunkel, also kann man nichts sehen. Ein merkwürdiges Gefühl beschleicht mich, von dem ich nicht sagen kann, was es sein soll. Dann höre ich Z. Stimme, der sagt: „Können wir jetzt weiterschlafen?“ Ich merke, dass die Situation nicht real ist, denn Z. ist nicht zu Hause. Ich spüre, wie mir warm wird und mein Körper unbeweglich. Ich kann mich nicht rühren, doch weiß ich, dass ich wach bin. Das Folgende kann ich nicht einschätzen, ob es sich in meinem Unterbewusstsein oder in der Realität abgespielt hat.


Ich bin bei Bewusstsein, doch fühle ich mich wie ein Stein. Ich spüre die Wärme und den Schweiß auf meinem Tshirt. Irgendetwas ist über mir, eine Art schwarzer Schatten. Ich schreie laut, oder versuche es zumindest. Ich versuche den Kopf nach links und rechts zu schlagen, um mich irgendwie aus dieser Trance oder wahnhaften Realität zu befreien. Der Schatten ist jetzt überall, ich nehme ihn war, doch irgendwie ist er auch nicht da. Es dauert nur ein paar Sekunde, doch der Schock darüber, was gerade passiert ist, lässt mich nicht los. Es ist 5.47 am und ich weiß nicht, ob es Traum war oder Realität. Ich bin in Panik und versuche eine sinnvolle Erklärung zu finden. Vielleicht Fieber, vielleicht Dehydration. Ich sitze in der Dunkelheit des Schlafzimmers, ein Ort der Sicherheit und Geborgenheit. Doch gerade eben wollte ich noch nie so gern die Flucht ergreifen, wie in diesem Moment. Ich leuchte mit der Taschenlampe in meinem Handy das Schlafzimmer ab, in der Hoffnung etwas zu finden, was nicht da sein kann, aber auch mit der Angst, dass etwas da sein könnte. Ich versuche mich zu beruhigen. ich spüre meinen Herzschlag, die Schmerzen in der Magengegend sind immer noch da. In aller Panik verlasse ich das Schlafzimmer immer noch mit der Taschenlampe in der Hand. Jetzt schreibe ich im Wohnzimmer, immer noch mit zitternden Händen und schweißnasser Stirn. Kurz vor dem Morgengrauen, der Vollmond scheint noch immer.

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