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Wanheda Wild

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Beim Abrufen von Instagram-Bildern ist ein Fehler aufgetreten. In einigen Minuten wird es einen neuen Versuch geben.

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Nachdem ich vor ein paar Tagen begonnen habe über alte Vintagelinsen zu schreiben, darf ich nicht vergessen, dass es auch Firmen wie Lensbaby gibt, die das alte Gefühl der analogen Zeiten in eine neue Hülle stecken. Ich habe das Lensbaby Twist60 noch vor dem Helios 44-2 und dem Carl Zeiss 80mm gekauft, weil ich Fotos auf Flickr entdeckt habe, die meinen Atem stocken ließen und ich diesen Look unbedingt selber produzieren wollte. Ich bin stetig auf der Suche nach Individualität und mit diesem Objektiv hat man als Fotograf absolute Freiheit.


Der Look des Lensbaby hat mich von Anfang an fasziniert. Knackenscharf, vielseitig, geschwungenes Bokeh – ein echtes Goldstück. Es ist eine komplett analoge 60mm Festbrennweite, die wirklich hochwertig hergestellt und mit einem Blendenring aus Messing versehen wurde. Wenn das Teil vorne an der Kamera sitzt, dann gucken die Leute schon, weil kein schwarzer Plastikbecher mit einem fetten Logo dran prangt. Viele Fotografen schwören auf teure Marken, aber man kann auch mit kleinen Independent-Firmen großes Glück  haben. Wem das Petzval 85mm von Lomography zu teuer ist, aber den Look liebt, kann mit dem Twist60 wirklich in die Liga dieser Ästhetik einsteigen. Dadurch, dass man sich mit diesem Objektiv und seiner Kamera noch einmal gründlicher auseinandersetzten muss, kann man sehr viel lernen und beinahe blind fotografieren, wenn man erstmal den Dreh raus hat.

Klar ist es eine Umstellung, aber bevor es die digitale Revolution gab, wurde alles per Hand gemacht und dahin geht der Trend. Die Leute wollen wieder mehr mit den Händen arbeiten, weil digital allein nun mal nicht befriedigend ist. Wenn man etwas Besonderes möchte, sollte man sich darauf einlassen und neue Wege gehen. Ich mag das Gefühl der Intensität, das man mit dem Lensbaby erreichen kann. Ein Teil des Fotos zu werden, indem ich nicht nur den Auslöser betätigt habe, denn es ist ein Stück Ich in dieser Arbeit gelandet. Es mag nicht nach besonders viel Handlung klingen, wenn man ein bisschen am Blendenring herumspielt, aber wie man den Blickwinkel auf die Dinge ändert und alles viel intensiver wahrnimmt, macht für mich dann schon Sinn. Öfter mal die Perspektive ändern und nicht nur auf den Bildschirm starren. Und darauf kommt es an, sich selbst treu zu bleiben, sich etwas zu trauen und kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man nicht das macht, was alle anderen machen. Individualität ist der Schlüssel zum Erfolg und nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

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Diese letzten drei Fotos sind schon im Sommer entstanden. Ich war mit meiner Ausbeute nicht wirklich zufrieden und hab die Kamera einfach auf den Gorillapod geschnallt und ohne auf die Einstellungen zu achten wirr am Fokus herum geschraubt. Dank der Sonne ist das dabei heraus gekommen.

 

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